Sakramente & Lebensstationen

 
Sakramente
Grundlage und Ausgangspunkt unseres Glaubens ist: Gott will das Heil für jeden Menschen. Aus Liebe zu uns Menschen wurde er selber Mensch in Jesus Christus. Er schenkt uns Menschen Jesus und damit sich selber, besonders in den Sakramenten der Kirche. In ihnen ist Jesus gegenwärtig und führt fort, was er auf Erden für die Menschen getan hat. Sie werden die Brücke, auf der Gott mit seiner grenzenlosen Liebe immer wieder zu uns kommt.
Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente:
 
Taufe
Sakrament der Neugeburt als Kind Gottes
 
Eucharistie
Sakrament der lebendigen Gegenwart Gottes
 
Firmung
Sakrament der Stärkung
 
Beichte
Sakrament der Vergebung und der Versöhnung
 
Ehe
Sakrament der Gegenwart Gottes in der Liebe
 
Weihe
Sakrament der verbindlichen Nachfolge
 
Krankensalbung
Sakrament der Heilung
 
Weitere Infos zum Thema „Sakramente“
finden Sie im Gotteslob Nr. 570 ff
 

Taufe

Gott schenkt uns sein Leben durch Jesus Christus.
Durch das Wasser der Taufe und den Heiligen Geist werden wir zu Kindern Gottes.

Die Taufe eines Kindes ist ein Ereignis, das die jeweilige Familie als „Hauskirche“ in ganz besonderer Weise betrifft. Die Eltern und Verwandten der Kinder erleben, dass ihr Kind in die große, lebendige Gemeinschaft der Kirche aufgenommen wird.
Die schriftliche Anmeldung zur Taufe geschieht (durch die Eltern) im Pfarrbüro.
Dazu wird die Abstammungsurkunde (für religiöse Zwecke) benötigt.
Zur weiteren Vorbereitung auf die Taufe gehört
ein Elternabend, der von einem Tauf-Team vorbereitet und geleitet wird
und ein Taufgespräch mit dem Taufspender.
Weitere Informationen können Sie unserem Tauf-Flyer entnehmen.
Taufkerzen gibt es in Bretten in der Bücherei von St. Laurentius zu erwerben.
 

Firmung

Wie einst an Pfingsten wird im Sakrament der Firmung der Heilige Geist in Fülle mitgeteilt. Was in der Taufe grundgelegt wurde, wird in der Firmung gestärkt und besiegelt, macht uns als Christen „firm“. Sie vereint uns mit Jesus Christus; sie vermehrt in uns die Gaben des Heiligen Geistes; sie verbindet uns mit der Kirche. Durch die Gabe des Heiligen Geistes sollen die meist jungen Menschen für ihr persönliches Leben gestärkt werden. Sie sollen dazu befähigt werden, ihr Christsein in Wort und Tat leben und in Kirche und Gesellschaft für ihren Glauben Zeugnis zu geben. Mit dem Sakrament der Firmung wird auch die Einführung in die Gemeinschaft der Kirche abgeschlossen. Wer gefirmt ist, kann selbst Patin / Pate bei einer Taufe oder einer Firmung werden oder bspw. für den Pfarrgemeinderat kandidieren.
 

Ehe

Das Sakrament der Ehe verbindet Mann und Frau. In ihrem aufrichtigen Ja zueinander und im Versprechen der Treue wird der liebende und sich schenkende Gott erfahrbar: Die Partnerin, der Partner ist Geschenk Gottes. Jesus Christus ist der Dritte im Bund. Er hält die Eheleute zusammen und gibt seinen Geist, sein Wort, seine Kraft der Weitherzigkeit und Versöhnung.
 
Die Anmeldung für die kirchliche Eheschließung erfolgt im Pfarrbüro.
Brautpaare lassen dort ihren Termin vormerken und geben ihre Daten zu Protokoll.
 
Pfarrer Maiba als Leiter der Kirchengemeinde führt dann mit den beiden das Traugespräch, gibt seine Erlaubnis zur Heirat vor Ort, bzw. erbittet die Erlaubnis im Erzbischöflichen Offizialat.
 
Den Ablauf der Trauung bespricht das Brautpaar mit dem Priester, bzw. Diakon, der die Feier der Trauung leitet.
In der Region Mittlerer Oberrhein - Pforzheim, in unserem Dekanat Bruchsal finden regelmäßig Vorbereitungstage unter dem Titel „Ein Tag für uns“ statt. Einladungen und Prospekte erhalten sie in unseren Pfarrbüros.
 

Eucharistie / Kommunion

 
In der Feier der Eucharistie wird uns Jesus Christus in seinem Wort, in den Zeichen von Brot und Wein, im gemeinsamen Mahl zum Geschenk. Sie stärkt und vertieft Glaube und Liebe, bindet den Einzelnen in die Gemeinschaft der Familie Gottes ein. Sie soll immer wieder empfangen werden, am besten jeden Sonntag.
In der Zeit vor der Erstkommunion werden die Kinder ausführlich auf die Teilnahme an der Eucharistiefeier mit dem Empfang der heiligen Kommunion vorbereitet.
In der Regel werden Kinder der 3. / 4. Schulklasse (im Alter von 9 / 10 Jahren) in ihren Gemeinden zusammengefasst und in gemeinsamen Gottesdiensten, Aktionen und Gruppenstunden vorbereitet. Dabei ist uns wichtig: Das Kommunionkind geht nicht alleine zur Kommunion, sondern die Familie begleitet das Kind! Zentrales Anliegen der Familien-Katechese ist es, dass Mütter und Väter gemeinsam mit ihrem Kind, mit der ganzen Familie Wege in die Beziehung mit Gott suchen und gehen. So werden auch für die Eltern während der Vorbereitungszeit Treffen zu verschiedenen Fragen und Themen angeboten.
Anmeldung für Bretten / Stadt / Diedelsheim / Dürrenbüchig / Gölshausen / Rinklingen / Ruit / Sprantal
 
 
das PDF können Sie mit "Ausfüllen und unterschreiben" bearbeiten.
Anmeldung für Walzbachtal
 
 
Für Bretten Land (Bauerbach/Büchig/Neibsheim + Gondelsheim) erfolgen die Inormationen später.
 

Beichte - Sakrament der Versöhnung

Der Ruf zur Umkehr und der Bereitschaft Gottes Ruf zu folgen, gehören in die Mitte der biblischen Botschaft. Schuld und Sünde werden in der Bibel nicht verharmlost oder gar verschwiegen, sondern ernst genommen und im Blick auf Gottes Güte, die Vergebung schenkt, betrachtet. Das Sakrament der Versöhnung schenkt dem Menschen, der aus Unvollkommenheit sündigt und dies bereut, immer wieder neu Gottes Vergebung, den Frieden mit sich selber und mit den Menschen.
 
Beichtgelegenheit / Feier der Versöhnung
Termine und Uhrzeiten entnehmen Sie bitte dem aktuellen Pfarrbrief.
 

Weihe

Im Sakrament der Weihe nimmt Gott Menschen (Bischöfe, Priester, Diakone) in seinen besonderen Dienst. Sie werden gleichsam Werkzeuge Gottes, damit er durch ihr Tun zu den Menschen kommen und zu ihnen sprechen kann.
 

Krankensalbung

Im Leben jedes Menschen gibt es Krankheit und Leid, Sterben und Tod. Durch Zuwendung und Beistand, Begleitung und Trost werden Heilung und Wiedergenesung, Linderung oder auch Annahme von schwerer und unheilbarer Krankheit und letztlich das Zugehen auf den Tod erleichtert. Wie Jesus Kranken ganz nahe war, sie angerührt, sie geheilt hat, so wenden sich Christen Kranken und Leidenden zu, besuchen sie, stehen ihnen bei, beten mit ihnen und für sie. Im Sakrament der Krankensalbung begegnet Jesus den Kranken als Arzt der Seele und des Leibes. Er richtet auf, verzeiht und stärkt. Damit wird der in der Taufe begonnene Weg angesichts der Krankheit neu auf Christus ausgerichtet. Die Krankensalbung kann wiederholt werden.
 
Gottesdienstliche Feiern, in denen das Sakrament der Krankensalbung in Gemeinschaft gefeiert und gespendet wird, entnehmen Sie bitte unserem Pfarrbrief.
 
Auf Wunsch kommen unsere Priester gerne zur Feier der Krankensalbung von Einzelpersonen nach Hause, bzw. in Krankenhäuser und sonstige Pflegeeinrichtungen. Schön ist es, wenn Angehörige bei der Feier dabei sein können. Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro.
 
Im Pfarrbüro können Sie sich ebenfalls melden, wenn die Krankenkommunion gebracht und gereicht werden soll.
 
Unsere Kirchengemeinde unterhält und unterstützt im Verbund mit den evangelischen Kirchengemeinden den Ökumenischen Hospizdienst Bretten, der sich die Begleitung von sterbenden Menschen und ihrer Angehörigen zur Aufgabe gemacht hat.