Gemeinden

 

St. Peter in Bauerbach

Quelle: SE Bretten-Walzbachtal

Kronenstraße / Ecke Friedhofstraße
75015 Bretten-Bauerbach

Die Gemeinde Bauerbach wurde erstmals 778 im Lorscher Kodex erwähnt. 1090 wird sie Besitz des Klosters Hirsau und 1511 ging sie an das Domkapitel zu Speyer, bis sie 1803 zu Baden kam.

Die alte Kirche wird erstmals 1103 erwähnt und 1528 erweitert. Sie war jedoch im 18. Jahrhundert so baufällig, dass sie durch eine neue ersetzt wurde. Der Bau wurde 1781 begonnen, aber erst 1790/91 fertiggestellt. Doch schon 1808 musste der Turm erneuert werden, da er schlecht fundamentiert war. Der barocke Hochaltar von 1792 wurde 1898 durch einen neugotischen ersetzt. Bei der Umgestaltung 1962 und 1987 erhielt die Kirche ihr heutiges Aussehen.

Mit kurzen Unterbrechungen wurde die Pfarrei bis 1993 durch ortsansässige Geistliche, zuletzt von Pater Robert Späth, seelsorgerisch betreut.

 

Hl. Kreuz in Büchig

Quelle: SE Bretten-Walzbachtal

Kirchstraße 2
75015 Bretten-Büchig

Büchig geht in seinen Ursprüngen bis in die Germanen- und Römerzeit zurück. 1296 wird Büchig erstmals erwähnt und war schon seit frühester Zeit eng mit Neibsheim verbunden. Büchig gehörte zum Besitz des Bistums Speyer, weshalb es in der Reformation katholisch blieb. 1803 kam Büchig zu Baden.

Die 1772 erbaute Barockkirche wurde nach dem Krieg durch den Zuzug vieler Heimatvertriebener zu klein und wurde 1974 durch einen Neubau ersetzt. Die alte Kirche blieb erhalten und dient heute einem Künstler als Wohn- und Wirkstätte. Die neue Kirche erhielt wie die alte das Patrozinium des Heiligen Kreuzes. Auffallend und prägend für den Gottesdienstraum ist die Buntverglasung der Fenster (B. Forster). 

Im Untergeschoß der Kirche sind Pfarrsaal und Gruppenräume untergebracht.

 

St. Martin in Jöhlingen

St. Martin Jöhlingen

Am Kirchplatz
75045 Walzbachtal-Jöhlingen

Im Jahr 1764 schreibt Pfarrer Sebastian Pfreundschigk, der schon seit 1722 hier Pfarrer ist, "unsere Pfarrkirche ist zu klein und renovierungsbedürftig. Eine Erweiterung ist dringend notwendig." Ähnlich schreibt im gleichen Jahr auch Dekan Habermehl aus Bruchsal in seinem Visitationsbericht. mehr…
 

Maria Königin in Wössingen

Quelle: SE Bretten-Walzbachtal

Seilerweg
75045 Walzbachtal-Wössingen

Bereits im Mittelalter gab es zwei katholische Kirchen, die jedoch im Zuge der Reformation zunächst mit evangelischen Pfarrern besetzt wurden und später wurden die Gebäude wegen Baufälligkeit abgerissen.

Aufgrund des großen Zustroms von Heimatvertriebenen nach dem 2. Weltkrieg wuchs der Wunsch, auch in Wössingen wieder eine katholische Kirche zu bauen. Nachdem Pfarrer Roth das jetzige Grundstück im Jahr 1954 erwerben konnte, stand einem Neubau nichts mehr im Wege. Nach der Grundsteinlegung gingen die Bauarbeiten zügig voran, so dass die Kirche am 7.10.1956 von Weihbischof Dr. Hermann Schäufele eingeweiht werden konnte.

Neben der Kirche gibt es einen kleinen Pfarrsaal, in dem sich kirchliche Gruppen treffen können.

 

St. Laurentius in Bretten

Quelle: SE Bretten-Walzbachtal

Postweg 55
75015 Bretten

Mit dem Bau der Stadtpfarrkirche St. Laurentius wurde 1936 begonnen. 1938 wurde sie feierlich eingeweiht. Nach mehren Renovationen bekam die Kirche ihre jetzige Gestalt 1998. Hier finden Sie die komplette Baugeschichte.
Ein ausführlicher Kirchenführer liegt am Schriftenstand in der Kirche aus.

Unter folgendem Link finden Sie einen Film zu unserem Geläut, das mit zu einem der schönsten in der Erzdiözese Freiburg gehört.

 

Guter Hirte in Gondelsheim

Quelle: SE Bretten-Walzbachtal

Kirchbergstraße / Ecke Blumenstraße
75053 Gondelsheim

Bereits um 1100 wird eine Kirche in Gondelsheim erwähnt. 1257 taucht Gondelsheim urkundlich unter dem Namen "Gundolfsheim" auf. Von den Herren von Menzingen ging es später in den Besitz des Hauses Baden über, weshalb es in der Reformation protestantisch wurde. Neben der evangelischen Kirche, die im 19. Jahrhundert erbaut wurde, steht noch der Turm der ehemaligen katholischen Kirche. Die neue katholische Kirche wurde 1967/68 errichtet und zur Heimat vieler katholischen Heimatvertriebener, die nach dem Krieg nach Gondelsheim kamen. 1970 wurde sie bei der Einweihung unter das Patronat des Guten Hirten gestellt. Gondelsheim ist Filialgemeinde von Neibsheim und wird von jeher vom Neibsheimer Pfarrer mitbetreut. 1995/1997 wurde an die Kirche ein Gemeindesaal angebaut, der für viele Aktivitäten genutzt wird.

 

St. Mauritius in Neibsheim

Quelle: SE Bretten-Walzbachtal

Talbachstraße
75015 Bretten-Neibsheim

Neibsheim wird erstmals 770 im Lorscher Codex erwähnt und geht in seinen Ursprüngen auf eine fränkische Gründung um das Jahr 500 zurück. 1340 wird erstmals das Patronat des Heiligen Mauritius erwähnt. Seit 1370 gehört Neibsheim als Lehen dem Bischof von Speyer, weshalb es in der Reformation katholisch blieb. 1803 kam Neibsheim zu Baden.

Die heutige Kirche wurde 1790/91 errichtet und zuletzt 1981 renoviert. Im Jahre 2006 wurde durch die große Spendenbereitschaft der Gemeinde der Einbau einer neuen Orgel ermöglicht. Die Kirche beherbergt zahlreiche barocke Kleinodien - hier sei besonders die Figur der heiligen Katharina erwähnt. Das neue Pfarrhaus wurde 1961 errichtet. Bis zu seinem viel zu frühen Tod 2001 lebte hier Herr Pfarrer Hartmann.

Über dem Dorf auf dem Adelberg liegt die der Mutter Gottes geweihte Adelbergkapelle, die 1738 neuerrichtet, ihren Ursprung weit vor der erstmaligen urkundlichen Erwähnung hat. Heute noch dient sie als Marienwallfahrtsstätte und ist vom Ort über einen Kreuzweg zu erreichen.